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Florence Pärli als Kandidatin für den Gemeinderat nominiert

Die Mitglieder der FDP Stadt Bern haben Florence Pärli zur Kandidatin für die Gemeinderatswahlen 2024 nominiert. Ziel ist es nun, am 24. November 2024 mit den anderen Kandidatinnen und Kandidaten auf der Liste «Gemeinsam für Bern» insgesamt zwei Sitze zu erobern, damit die Kräfteverteilung im Gemeinderat wieder den politischen Verhältnissen der Bevölkerung entspricht. An der Mitgliederversammlung vom Montagabend wurden zudem die Parolen für die Gemeindeabstimmungen vom 3. März 2024 gefasst.

«Ich freue mich sehr auf den Wahlkampf und danke den Mitgliedern der FDP Stadt Bern für ihr Vertrauen», sagte Florence Pärli im Anschluss an die Mitgliederversammlung vom Montagabend. Sie betonte gegenüber den Mitgliedern, sie werde sich bei einer Wahl dafür einsetzen, dass in der Stadt Bern alle, also Private und das Gewerbe, ihre Ideen verwirklichen können. Dazu brauche es eine Stadt, welche sich auf ihre echten Gemeindeaufgaben fokussiere und auf unnötige Ausgaben verzichte. Sanierungen und Infrastrukturprojekte müssen vorangetrieben werden und die hohen Steuereinnahmen sollen nicht riskiert werden, so Pärli.

 

Florence Pärli (33) wurde 2020 auf der Liste der Jungfreisinnigen in den Stadtrat gewählt, wo sie zunächst Mitglied der Kommission für Finanzen, Sicherheit und Umwelt (FSU) war und aktuell der Finanzkommission (FIKO) angehört. Seit Anfang Jahr ist sie Präsidentin der Fraktion FDP/jf. Florence Pärli ist verheiratet und arbeitet als Juristin bei der kantonalen Steuerverwaltung Solothurn.

 

Die Mitgliederversammlung war sehr gut besucht. Zur Nomination vorgeschlagen war auch Co-Präsidentin Chantal Perriard, welche schliesslich mit 32:40 Stimmen knapp unterlag. «Ich danke den Mitgliedern für das Vertrauen, wünsche Florence Pärli viel Erfolg und werde sie im Wahlkampf unterstützen», sagt Chantal Perriard. Vor knapp zwei Wochen haben die fünf Parteien GLP, FDP, SVP, Mitte und EVP ihre Absicht bekundet, mit einer gemeinsamen Liste in die Stadtberner Gemeinderatswahlen zu gehen und zwei Sitze in der Stadtregierung zu erobern. Nach der FDP werden nun auch die anderen Parteien eine Person für die Liste «Gemeinsam für Bern» nominieren oder haben bereits nominiert.

 

An der Mitgliederversammlung vom Montagabend wurden zudem die Parolen für die städtischen Abstimmungen vom 3. März 2024 gefasst. Viele Fragen warf der Verpflichtungskredit für den Erwerb der Liegenschaften am Wildhainweg auf. FDP-Stadträtin Simone Richner äusserte sich kritisch: "Bei einem Kaufpreis von 33,9 Millionen Franken ohne festgelegte Nutzung und dem Risiko signifikanter Folgekosten erscheint dieses Investment weder finanziell tragbar noch strategisch sinnvoll." Schlussendlich beschlossen die Mitglieder mit 59 Nein, keiner Ja-Stimme und zwei Enthaltungen klar die Nein-Parole. Bezüglich des Baukredits für die Gesamtsanierung Kunsteisbahn und Wellenbad Dählhölzli (Ka-We-De) wurde mit 51 ja-Stimmen, keiner Gegenstimme und fünf Enthaltungen die Ja-Parole gefasst. Der Verpflichtungskredit und der Kredit für wiederkehrende Ausgaben für den neuen Werkhof war ebenfalls unbestritten. Es wurde mit 56 Ja-Stimmen, keiner Gegenstimme und einer Enthaltung die Ja-Parole gefasst. Und auch für den Rahmenkredit für eine hindernisfreie Umgestaltung von ÖV-Haltestellen wurde mit 53 Ja-Stimmen zu 2 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen empfohlen, am 3. März 2024 ein Ja in die Urne zu legen. Zu Gast an der Mitgliederversammlung der FDP.Die Liberalen Stadt Bern vom Montagabend war zudem Sandra Hess, die neue Kantonspräsidentin der FDP.

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