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"Die Zusammenarbeit mit der EU ist für die Schweizer Wirtschaft von immenser Bedeutung!“

Aktualisiert: 16. Okt. 2023

Mathias Siegenthaler strebt eine Legislatur als Nationalrat an. Wie es mit der Zusammenarbeit zwischen der EU und der Schweiz steht, welche Visionen er für die Schweiz hat und vieles mehr, erzählt er im Interview.

1. Wie würden Sie den aktuellen Stand der Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und

der Europäischen Union beschreiben?

Der aktuelle Stand der Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und der EU ist geprägt von kontinuierlichem Dialog. Obwohl ein Rahmenabkommen noch aussteht, bleiben wirtschaftliche Verflechtungen stark. Themen wie Marktzugang, Forschung und Mobilität sind Schlüsselbereiche. Beide Seiten arbeiten an Lösungen für die bestehenden Differenzen. Eine ausgewogene Koexistenz ist von gegenseitigem Interesse. Die Beziehung bleibt dynamisch, während offene Fragen weiterverhandelt werden müssen.

2. Welche sind die wichtigsten Bereiche, in denen die Schweiz und die EU zusammenarbeiten?

Die wichtigsten Bereiche der Zusammenarbeit sind der Handel, die Personenfreizügigkeit, die Forschungszusammenarbeit, der Finanzsektor und die politische Kooperation. Es gibt eine Vielzahl von bilateralen Verträgen, die diese Bereiche abdecken.

3. Wie wirkt sich die enge Zusammenarbeit mit der EU auf die Wirtschaft der Schweiz aus?

Die Zusammenarbeit mit der EU ist für die Schweizer Wirtschaft von immenser Bedeutung. Der ungehinderte Marktzugang ermöglicht Exporte in EU-Länder, was Arbeitsplätze sichert und Wohlstand fördert. Forschungsprogramme und Bildungskooperationen stärken Innovationskraft. Dennoch bleiben Fragen wie institutionelle Anpassungen und Streitbeilegungsmechanismen offen. Eine stabile Partnerschaft ist essentiell, um Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

4. Gibt es derzeit laufende Verhandlungen oder geplante Abkommen zwischen der Schweiz und der EU?

Ja, es gibt derzeit Verhandlungen über eine institutionelle Rahmenvereinbarung zwischen der Schweiz und der EU, die die bilateralen Abkommen besser koordinieren und überwachen soll. Diese Verhandlungen sind jedoch komplex und haben sich in einigen Punkten als schwierig erwiesen.

5. Wie wird die Thematik der Personenfreizügigkeit zwischen der Schweiz und der EU diskutiert?

Die Personenfreizügigkeit ist ein kontroverses Thema in der Schweizer Politik. Einige sehen die Freizügigkeit als Vorteil für den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft, während andere Bedenken hinsichtlich der Zuwanderung und des Einflusses auf den Schweizer Arbeitsmarkt haben.

6. Wie gehen die Schweiz und die EU mit unterschiedlichen Regulierungsstandards um?

Die unterschiedlichen Regulierungsstandards stellen eine Herausforderung dar. Die Schweiz und die EU bemühen sich, in bestimmten Bereichen die Standards zu harmonisieren und durch regelmässigen Austausch eine Angleichung zu erreichen.

7. Wie wird die Souveränität der Schweiz in Bezug auf die EU-Zusammenarbeit gewahrt?

Die Schweiz ist kein EU-Mitglied und behält ihre Souveränität. Alle bilateralen Abkommen basieren auf freiwilligen Vereinbarungen, und die Schweiz kann ihre Position unabhängig von der EU festlegen.

8. Welche Herausforderungen sehen Sie für die Zukunft der Zusammenarbeit zwischen

der Schweiz und der EU?

Eine der grössten Herausforderungen ist die institutionelle Rahmenvereinbarung, da sie einige strittige Fragen zwischen der Schweiz und der EU adressiert. Weitere Herausforderungen könnten sich aus unterschiedlichen politischen Entwicklungen oder wirtschaftlichen Interessen ergeben.

9. Wie wichtig ist es für die Schweiz, ihre Beziehungen zur EU weiter zu stärken?

Die enge Zusammenarbeit mit der EU ist von grosser Bedeutung für die Schweiz, insbesondere in wirtschaftlicher Hinsicht. Es ist wichtig, den Dialog aufrechtzuerhalten, um die gemeinsamen Interessen zu fördern und mögliche Konflikte zu lösen, um die Beziehungen weiter zu stärken.

10. Sie streben eine Legislatur im Nationalrat an. Was motiviert Sie dieses Amt auszuüben?

Als Freisinniger brenne ich dafür, Freiheit und Fortschritt in der Schweiz zu fördern. Meine Motivation als möglicher Nationalrat liegt darin, individuelle Freiheiten zu schützen, die Wirtschaft zu stärken und Innovation anzutreiben. Direkte Demokratie ist unser Wert. Mit Leidenschaft und Entschlossenheit will ich eine moderne, verantwortungsbewusste Schweiz gestalten.


11. Für welche Themen möchten Sie sich neben der Zusammenarbeit mit der EU einsetzen?

Als Nationalrat möchte ich mich für folgende Themen einsetzten:

Bildung: Förderung von Innovation und modernen Bildungskonzepten.

Wirtschaft: Entfesselung von Unternehmergeist und Wachstum durch weniger Bürokratie.

Umwelt: Nachhaltige Lösungen für Klimaschutz und Ressourcenschonung.

Soziale Verantwortung: Soziale Sicherheit im Einklang mit individueller Freiheit.

Digitalisierung: Ausbau der digitalen Infrastruktur für Chancen in allen Bereichen. Mein Ziel ist eine dynamische, fortschrittliche Schweiz, die individuelle Freiheit und gesellschaftlichen Fortschritt vereint.

12. Welche Visionen haben Sie für die Schweiz?

Ich habe ich eine klare Vision für die Schweiz:

Eine dynamische Gesellschaft, in der individuelle Freiheit und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen. Ich strebe nach einer innovationsfreundlichen Wirtschaft, die Arbeitsplätze schafft und unseren Wohlstand sichert. Umweltschutz ist für mich kein Widerspruch zur Freiheit, sondern eine Chance für nachhaltigen Fortschritt. Ich möchte Bildung modernisieren, um Talente zu fördern und Chancengleichheit zu gewährleisten. Unsere direkte Demokratie möchte ich stärken, indem ich die Partizipation der Bürger an der Politik erleichtere und Transparenz fördere. Diese Vision einer weltoffenen, fortschrittlichen Schweiz möchte ich mit Leidenschaft und Entschlossenheit vorantreiben.



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