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Der 11. März
Der 11. März ist für die meisten Menschen einfach ein Datum. Für andere hat der 11. März 2004 das ganze Leben auf den Kopf gestellt. Letztes Jahr, an eben diesem 11. März, sassen wir beim Frühstück. Ganz normaler Alltag. Ich fragte unsere Aupair Lucia, die ein bisschen niedergeschlagen schien, „Wie geht es dir?“ Sie antwortete: „Nicht so gut.“ Dann ergänzte sie: „Heute ist 11.3. Vor ein paar Jahren gab es einen Anschlag in Madrid.“ Ich erinnerte mich daran. Sie schaute kurz a

Daniel Beyeler
vor 6 Stunden2 Min. Lesezeit


Warum ich beim Kunstmuseum-Projekt Ja sage – und weshalb ein Nein nicht „gratis“ ist
Im Kanton Bern stimmen wir bald über das Kunstmuseum-Projekt ab. Dabei fällt oft ein Satz wie: „Dann machen wir halt einfach nur eine Sanierung, das ist billiger.“ Genau hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Denn die Gebäude müssen ohnehin saniert werden. Ein Nein würde die Sanierung nicht wegzaubern. Es würde sie höchstens verzögern – und damit das Risiko erhöhen, dass es am Ende teurer wird. Worum geht es konkret? Das Kunstmuseum Bern ist ein Museum von nationaler Bedeu

Carlos Reinhard
vor 1 Tag3 Min. Lesezeit


Starke Armee ja – neue Steuern nein: Die Schweiz hat ein Prioritätenproblem
Europa rüstet auf, und auch in der Schweiz wird wieder über die Verteidigungsfähigkeit diskutiert. Eine starke Armee ist wichtig für unsere Sicherheit und Unabhängigkeit. Irritierend ist jedoch, wie schnell neue Einnahmen gefordert werden – von einer höheren Mehrwertsteuer bis zum Aufweichen der Schuldenbremse. Dabei wurde die Armee über Jahrzehnte bewusst verkleinert und unterfinanziert. Wer heute feststellt, dass dies zu weit ging, sollte zuerst die Prioritäten im Bundeshau

Konrad E. Mosser
vor 2 Tagen1 Min. Lesezeit


Kirchensteuer für Unternehmen: Warum es um Freiwilligkeit geht
Im Kanton Bern bezahlen Unternehmen eine Kirchensteuer. Diese Abgabe fliesst an die öffentlich-rechtlich anerkannten Landeskirchen und darf nicht für kultische Zwecke, sondern nur für soziale, kulturelle und gesellschaftliche Aufgaben verwendet werden. Im Jahr 2023 betrugen diese Einnahmen rund 40 Millionen Franken. Zum Vergleich: Von natürlichen Personen nahmen die Kirchen rund 200 Millionen Franken ein. Was viele nicht wissen: Während Privatpersonen durch einen Kirchenaustr

Carlos Reinhard
4. März3 Min. Lesezeit


Zeichen setzen
Diese Kolumne wurde zuerst am 25.2.26 auf Ajour.ch veröffentlicht . Es war einmal eine Zeit, da wurden deutschsprachige Autobahnschilder durch zweisprachige ersetzt. Aus «Biel-Ost» wurde «Biel/Bienne Ost/Est», aus «Biel West» wurde «Biel/Bienne West/Ouest». Das sinnbildliche Willkommen, wenn man durch dieses Tor in die grösste zweisprachige Stadt der Schweiz fährt – oder sie streift. Und trotz einiger Bemerkungen hinter vorgehaltener Hand wissen wir: Hier ging es um weit meh

Madeleine Deckert
3. März2 Min. Lesezeit


Gleichstellung stärkt – und sie beginnt mit der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Aus eigener Erfahrung weiss ich: Frauen neigen dazu, ihre Fähigkeiten kritischer zu hinterfragen, höhere Anforderungen an sich selbst zu stellen und ihr Potenzial eher zu unterschätzen. Gerade diese Haltung, geprägt von Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein und ausgeprägter Lösungsorientierung, erweist sich jedoch als besondere Stärke, insbesondere im politischen Umfeld. Kompetenz, Engagement und Führungsqualität sind keine Frage des Geschlechts. Frauen bringen Perspektiven ein

Caterina Eggli
3. März1 Min. Lesezeit


Die Abschaffung der Heiratsstrafe wird endlich Steuergerechtigkeit schaffen
Am 8. März können wir endlich die ungerechte Heiratsstrafe abschaffen. Das ist für uns FDPlerinnen und FDPler eine einmalige Chance, denn die FDP setzt sich schon seit Jahren für die Individualbesteuerung ein. Was mich besonders freut: Während der Staat den Leuten auf allen Ebenen immer mehr Mittel aus der Tasche zieht, geht es bei diesem Projekt endlich einmal in die andere Richtung. 600 Millionen Franken Steuergelder muss der Mittelstand weniger abliefern. Wann hat es das z

Christian Wasserfallen
27. Feb.3 Min. Lesezeit


Milano-Cortina war stark. Jetzt beginnt die Arbeit.
23 Medaillen für die Schweiz. Das ist stark. Diese Spiele in Milano-Cortina waren für die Schweiz aussergewöhnlich. Man konnte spüren, wie viel Präzision, Disziplin und Leidenschaft in diesen Auftritten steckte. In den entscheidenden Momenten waren unsere Athletinnen und Athleten bereit. Sie haben Verantwortung übernommen, sie haben Nerven gezeigt, sie haben geliefert. Und mit jeder Medaille ist auch im Land etwas gewachsen. Stolz. Zusammenhalt. Aufmerksamkeit. Olympische Spi

Daniel Beyeler
26. Feb.2 Min. Lesezeit


Individualbesteuerung – Schluss mit der Steuer-Nostalgie!
In der aktuellen Debatte um die Individualbesteuerung fällt mir auf: Die Gegner verharren in der Vergangenheit und verkaufen uns diese Kurzsichtigkeit als «Werte». Dabei ist ein Steuersystem weder ein Rabatt-Büchlein noch ein Ratgeber zur Gestaltung des Privatlebens, sondern das finanzielle Fundament, mit dem alle ihren Beitrag an das Gemeinwohl leisten. Vierzig Jahre Zankerei sind genug. Seit vier Jahrzehnten wissen wir, dass die gemeinsame Besteuerung bundesrechtswidrig ist

Sandra Hess
25. Feb.2 Min. Lesezeit


Frauenrechte gelten für alle – überall!
Null Toleranz gegenüber patriarchaler Gewalt! Überall und immer 💜! Gewalt gegen Frauen, Herabsetzung und Chancenungleichheit sind keine Randthemen, sondern globale Herausforderungen. Trotz Fortschritten sind wir erst am Anfang. Tief verwurzelte patriarchale Strukturen prägen viele Gesellschaften und stehen den grundlegenden Rechten der Frauen weiterhin entgegen. Gerade bei Gewalt gegen Frauen zeigen sich deutliche Unterschiede, auch entlang sozialer und kultureller Prägungen

Daniel Beyeler
24. Feb.1 Min. Lesezeit


Leistung muss sich in der Schweiz wieder lohnen
Die Schweiz verdankt ihren Erfolg nicht staatlichen Programmen, sondern Menschen, die Verantwortung übernehmen, arbeiten, investieren und Risiken tragen. Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, Steuerzahler finanzieren Infrastruktur und Bildung, Innovation sorgt für Wohlstand. Dieses Gleichgewicht zwischen Leistung und Solidarität hat unser Land stark gemacht. Doch zunehmend beobachten wir eine Verschiebung: Immer mehr Leistungen der Gesellschaft werden in Anspruch genommen, währ

Carlos Reinhard
23. Feb.1 Min. Lesezeit


UKW weg – und dann?
Erinnern Sie sich noch an das Rauschen zwischen den Sendern? An ausziehbare Antennen und die Suche nach der richtigen Frequenz? Das UKW-Radio war über Generationen der verlässlichste Weg zu Nachrichten aus nah und fern. Ein paar Batterien im Küchenradio oder die Zündung im Auto genügten, und man wusste, was Sache ist. Diese Gewissheit verschwindet gerade aus dem Äther. Die UKW-Abschaltung ist im vollen Gange. Die Technologie sei veraltet und der Betrieb zu teuer, heisst es. D

Sandra Hess
18. Feb.2 Min. Lesezeit


Sicherheit ist keine Nebensache, sondern die Voraussetzung für Freiheit
Wenn Demonstrationen eskalieren, Gewalt angewendet wird und Sachschäden in Millionenhöhe entstehen, dann ist eine rote Linie überschritten. Der Rechtsstaat darf nicht relativieren – er muss handeln. Meine Haltung ist klar: 👉 Wer demonstriert, muss Verantwortung übernehmen. 👉 Wer Gewalt anwendet, verliert den Schutz der Toleranz. 👉 Wer Regeln missachtet, muss Konsequenzen spüren.Deeskalation ist wichtig – aber sie darf nicht zur Ausrede für Untätigkeit werden. Öffentliche S

Caterina Eggli
17. Feb.1 Min. Lesezeit


Wohnungsnot: links-grüner Irrweg gegen die Mieter
Wo-Wo-Wohnungsnot! schreien die Linken gerne und verschärfen mit ihren politischen Forderungen das Problem noch. Eine Analyse der grotesken Haltung der Links-Grünen in der Wohnbaupolitik. Es braucht zusätzlichen Wohnraum in der Schweiz – und zwar jetzt! Klar ist: Der Wohnungsbau konnte mit der stark wachsenden Bevölkerung nicht Schritt halten. Die Dämpfung der Nettozuwanderung wäre das wichtige Mittel im Kampf gegen zu wenige Wohneinheiten – keine Frage. Doch das reicht nicht

Christian Wasserfallen
13. Feb.5 Min. Lesezeit


Wenn Protest zur Machtprobe wird
Dieser Beitrag erschien zuerst im Bärner Bär . Bern lebt von Debatte – und von Demonstrationen. Aber Debatte ist Argument, nicht Druckmittel. Sobald Kundgebungen zur Machtprobe werden, kippt das Prinzip: Dann setzt sich nicht die bessere Idee durch, sondern derjenige, der Infrastruktur blockiert, Angst erzeugt oder die Stadt zum Ausnahmezustand macht. Wer nach den Eskalationen der letzten Monate reflexartig «Machtdemonstration» ruft, wenn die Polizei präsent ist, verwechse

Simone Richner
11. Feb.1 Min. Lesezeit


Woher kommt der Wohlstand, den wir verteilen?
Gewisse politische Kreise sprechen häufig von Umverteilung und sozialer Gerechtigkeit.Sie kritisieren Leistungsträger und stellen die Wirtschaft gern als Gegenpol zum Sozialstaat dar. Doch eine zentrale Frage wird dabei zu selten gestellt:Woher kommt der Wohlstand, den wir verteilen? Dabei verkennen diese Kreise geflissentlich: 👉 Wohlstand entsteht nicht durch Parolen, sondern durch Arbeit, Unternehmertum und Wettbewerb! 👉 Ein starker Sozialstaat lebt nicht von guten Absich

Caterina Eggli
9. Feb.1 Min. Lesezeit


Wer Angst vor Widerspruch hat, versteht Freiheit nicht.
In den letzten Wochen wurde mir wieder bewusst, wie stark in der öffentlichen Wahrnehmung der Anspruch verankert ist, dass in einer Partei Einigkeit herrschen müsse. Dass eine starke Parteileitung den Weg vorgibt und alle anderen folgen. Als ob politisches Handeln nur dann legitim wäre, wenn alle im Gleichschritt marschieren. Immer wieder habe ich mich gefragt, woher dieser Anspruch an eine Partei eigentlich kommt. Funktioniert das so in der Familie? Ist das eine Teamführung,

Sandra Hess
20. Nov. 20252 Min. Lesezeit


Freiheit braucht Verteidigung – jetzt handeln!
Philippe Müller warnt zu Recht vor sicherheitspolitischer Passivität. Seit 1990 hat die Schweiz rund 140 Milliarden Franken bei der Armee eingespart – eine riskante Friedensdividende. Aktuell warnt der Nachrichtendienst vor zunehmender Spionage und Einflussnahme durch Russland und China. Die Schweiz wird zum Ziel geopolitischer Spannungen. Mit nur 0,7 % Verteidigungsanteil am BIP schöpfen wir unser Potenzial nicht aus. Es braucht jetzt ausserordentliche Massnahmen. Sicherheit

Konrad E. Mosser
5. Aug. 20251 Min. Lesezeit


Freiheit und Sicherheit haben ihren Preis!
Die Schweiz liegt beim Verteidigungsanteil am BIP mit geschätzten 0,7 % im Jahr 2024 weit hinten. Zum Vergleich: Polen investiert rund 4 %, die USA und Griechenland je 3,5 %, Deutschland 2,5 %. Angesichts unseres Potenzials an Wissen, Technologie und Ressourcen ist unser Beitrag bemerkenswert tief. Doch Sicherheit ist keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen die Geschehnisse aufmerksam verfolgen und Strategien entwickeln, um unsere Unabhängigkeit und Stabilität auch bei Bedro

Konrad E. Mosser
13. Juni 20251 Min. Lesezeit


Institutionen und Musik.Gedanken von Ständeratspräsident Andrea Caroni
Sehr geehrte Damen und Herren Stellen Sie sich die Schweiz als Orchester vor. Die Bevölkerung spielt die erste Geige. Und auch die...

Andrea Caroni
19. Mai 20252 Min. Lesezeit
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