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JA zu den Verkehrssanierungen in Aarwangen und in Burgdorf – Oberburg – Hasle

Am 12. März 2023 stimmen wir im Kanton Bern über die beiden Verkehrssanierungen in Aarwangen sowie in Burgdorf – Oberburg – Hasle ab, nachdem das Referendum gegen die Verkehrsprojekte ergriffen worden ist. Klar ist: Für die Sicherheit und Lebensqualität der lokalen Bevölkerung besteht dringender Handlungsbedarf.



Mehr Sicherheit und Lebensqualität

17'000 Fahrzeuge und ein rekordhoher Anteil an Lastwagen fahren täglich durch Aarwangen, ausserdem wird der Strassenraum teilweise durch die Bahnlinie Solothurn-Langenthal mitgenutzt. In Burgdorf, Oberburg und Hasle sind es jeden Tag 20'000 Autos, die sich durch die bewohnten Gebiete wälzen.


Beide Verkehrssituationen sind für die lokale Bevölkerung untragbar: Die Lärm- und Abgasimmissionen beeinträchtigen die Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner, die Sicherheit von Velofahrenden, Fussgängerinnen und Fussgängern, aber auch von Schulkindern ist nicht gewährleistet. Aufgrund der engen Platzverhältnisse in den Ortszentren und des hohen Verkehrsaufkommens entstehen immer wieder gefährliche Situationen – zwischen 2016 und 2020 wurden in Aarwangen insgesamt 100 Unfälle registriert. Während der Stosszeiten kommt es ausserdem zu Rückstaus, was den ÖV beziehungsweise die Fahrplanstabilität und das lokale Gewerbe beeinträchtigt. Für die Sicherheit und Lebensqualität, wie auch für die wirtschaftliche Entwicklung der beiden Regionen besteht somit dringender Handlungsbedarf.


Verkehrssanierungen: Mehrwert für die Regionen

Mit den beiden geplanten Verkehrssanierungen sollen die seit Jahrzehnten bestehenden problematischen Verkehrssituationen in Aarwangen sowie in Burgdorf, Oberburg und Hasle behoben werden. Die geplanten Massnahmen erhöhen die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden, zugleich machen die flankierenden Massnahmen den ÖV, Velo- und Fussverkehr attraktiver. Darüber hinaus bringen die beiden Verkehrsprojekte einen volkswirtschaftlichen Mehrwert für die Regionen: Der Oberaargau ist mit seinen 20'000 Arbeitsplätzen stark exportorientiert und damit auf eine gute Verkehrserschliessung angewiesen. Das Emmental wiederum ist ein wichtiger Wirtschafts-, Bildungs-, Kultur- und Spitalstandort. Eine gute Erschliessung, aber auch eine gute Aufenthaltsqualität ist von zentraler Bedeutung, damit sich die Unternehmen der Region entwickeln können und damit lokal für Arbeitsplätze sorgen. Die geplanten Verkehrsprojekte leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität der beiden Regionen, wodurch nicht zuletzt der gesamte Kanton profitiert.


Solidarisch mit dem Emmental und dem Oberaargau

Im Jahr 2017 hat die Stimmbevölkerung des Kantons Bern dem Projektierungskredit für die Umfahrung Aarwangen mit über 60 Prozent zugestimmt, der Regierungsrat und der Grosse Rat stehen ebenfalls hinter dem Projekt. Auch der Kreditantrag für die Verkehrssanierung Burgdorf – Oberburg – Hasle wurde im Grossen Rat mit grosser Mehrheit genehmigt. Dies zeigt, dass die beiden Verkehrsprojekte eine breite Unterstützung über die Partei- und Gemeindegrenzen hinweg geniessen und die Massnahmen als angemessen erachtet werden.


Hohe Zustimmung bei den betroffenen Gemeinden

Die Oberaargauer Bevölkerung steht mit überwältigender Mehrheit hinter dem Projekt «Verkehrssanierung Aarwangen». Sie hat sich beim öffentlichen Mitwirkungsverfahren mit 83 Prozent klar für die vorliegende Lösung ausgesprochen – die Bevölkerung von Aarwangen sogar mit über 90 Prozent. Auch das Verkehrsprojekt Burgdorf – Oberburg – Hasle weist eine hohe Zustimmung auf. Es war Gegenstand zweier Mitwirkungsverfahren und einer öffentlichen Auflage. Alle 39 Emmentaler Gemeinden heissen das Projekt gut, und auch die Umweltorganisationen tragen die vorliegende Lösung mit.

So schonend wie möglich: Rücksicht auf Umwelt und Landwirtschaft

Wesentlicher Bestandteil der beiden Projekte sind Ersatz- und Ausgleichsmassnahmen, um die Eingriffe in die Natur zu kompensieren. Mit den geplanten Massnahmen soll der Lebensraum von Tieren und Pflanzen geschützt sowie aufgewertet werden. Vorgesehen sind Wiederaufforstungen, neue Tümpel für Amphibien, Böschungen, Feuchtwiesen, Nistkästen und die Offenlegung von Bächen. Parallel zu den Schutzmassnahmen für die Natur wird mittels eines Landumlegungsverfahrens der Verbrauch an Kulturland minimiert. Bei beiden Verkehrsprojekten wurde zudem die Umweltverträglichkeit umfassend geprüft und von fachlicher Seite bestätigt.


Ein Ja am 12. März ist notwendig und dringend

Am 12. März 2023 hat die Berner Stimmbevölkerung nun erneut die Möglichkeit, sich für zwei durchdachte und den Bedürfnissen der Regionen angepasste Verkehrsprojekte auszusprechen – nutzen wir die Chance.


Mehr Informationen, Abbildungen und Logos

www.Verkehrssanierungen-ja.ch


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