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Mit breiter Brust in den Wahlkampf

Die Jungfreisinnigen Kanton Bern haben an ihrer Mitgliederversammlung vom 24. Januar die Kandidatinnen und Kandidaten für die Nationalratswahlen nominiert. 24 jungliberale Talente aus dem ganzen Kanton wollen Verantwortung übernehmen und die freisinnigen Werte der nächsten Generation auf nationaler Ebene vertreten.

«Der Freisinn startet mit viel Rückenwind in den Wahlkampf», sagt Yannic Reber, Wahlkampfleiter JFBE, zum Start seiner Präsentation über den Wahlkampf 2023. Über 40 freisinnige Jungpoliti- ker aus dem ganzen Kanton Bern sind nach Bern gekommen, um die Nationalratskandidierenden der Jungfreisinnigen Kanton Bern zu nominieren. Tobias Frehner, Präsident der Jungfreisinnigen Kanton Bern, ist begeistert: «Ich freue mich enorm, dass wir heute Abend eine so starke und diverse Liste ins Nationalratsrennen schicken konnten.» Damit beendeten die Jungfreisinnigen Kanton Bern als «first mover» den Nominations- prozess noch vor der FDP und als zweite Jungpartei im Kanton Bern.

Die nächste Generation ist also keineswegs nur rot-grün orientiert, wie in den Medien oft suggeriert wird. Die Ereignisse in den vergangenen Jahren haben insbesondere auf bürgerlicher Seite viele junge Menschen nachdenklich gemacht und dazu bewegt, sich politisch für die Zukunft und die eigenen Freiheiten zu engagieren. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Nationalratsliste wider, welche sich wie folgt präsentiert:

  • Abbühl Björn, Automatiker und Student Betriebsökonomie, 1998, Weissenburg

  • Aellen Gaëtan, Technologue en Denrées Alimentaires, 1994, Saint-Imier

  • Aeschlimann Marilène, Studentin Rechtswissenschaften und Vizepräsidentin JFBE, 2002, Bern

  • Arslan Ufuk, Versicherungsfachmann, 1997, Zollikofen

  • Beetschen Rafael, angehender Kaufmann, 2004, Köniz

  • Clavadetscher Annika, Medizinstudentin ETH, 2003, Langenthal

  • De Simone Gabrielle, Studentin, 1999, Biel/Bienne

  • Frehner Tobias, Corporate Journalist und Präsident JFBE, 2000, Bern

  • Haldimann Niklaus, BSc Betriebsökonomie und Podcast Host, 1998, Thun

  • Hensel Isabel, Rechtsanwältin, 1991, Wabern

  • Huber Morgaine, Studentin, 2004, Langenthal

  • Karatas Onur, IT System Engineer, 1995, Köniz

  • Kobrehel Matyas, CITIUS, Gründer und Meeting Director, 1996, Bern

  • Nguyen Andy, Gymnasiast, 2004, Köniz

  • Reber Yannic, Jungunternehmer und Student Betriebsökonomie FH, 1999, Bern

  • Reich Julien, Geschäftsführer von kreativreich und Berufsbildner für Raumausstattung, 1990, Muri b. Bern

  • Röthlisberger Nils, Student Wirtschaftswissenschaften, 2002, Langenthal

  • Schmid Annina, Juristin, 1998, Frutigen

  • Silva Costa Filipe, Ingenieur FH in Automation, 1990, Moutier

  • Skoko Lena, Dipl. Biomedizinische Analytikerin HF und Co-Präsidentin JF-Stadt Bern, 1996, Bern

  • Steffen Loris, Student Rechtswissenschaften und juristischer Mitarbeiter, 1999, Thörishaus

  • Steinmann Jason, Gymnasiast, 2005, Ittigen

  • Strub Judith-Claire, Studentin BWL und Stv. Geschäftsleitung Strub + Blaser AG, 1998, Busswil bei Büren

  • Zihlmann Raphaela, Personalentwicklerin, 1997, Matten b. Interlaken

Die Jungfreisinnigen Kanton Bern sind überzeugt, dass mit dieser diversen und ausgewogenen Liste von jungen Talenten aus verschiedenen Regionen eine hervorragende Ausgangslage für ein gutes Resultat geschaffen wurde. Der Wahlausschuss unter der Führung von Kampagnenleiter Yannic Reber nimmt nun seine Arbeit mit grosser Entschlossenheit auf. Die Zielsetzung ist klar: Die Jungfreisinnigen Kanton Bern wollen die rote Laterne an eine andere Jungpartei abgeben und einen Wähleranteil von insgesamt einem Prozent erreichen.

An der Nominationsveranstaltung war deutlich zu spüren, dass die Nachwuchsabteilung der kantonalen FDP floriert und endlich in den Wahlkampf einsteigen will. Dementsprechend stark werden die anwesenden Mitglieder auch auf den Wahlkampf eingeschworen. «Liberale und freisinnige Lösungen sind heute gefragter denn je. Es ist das Erfolgsmodell unserer Politik und bildet den Grundpfeiler, auf dem unser Land aufgebaut ist», sagt etwa Yannic Reber in seiner Rede. Für Ideologien und starke Richtungswechsel – von links nach rechts – habe es in der Schweizer Politlandschaft nur wenig Platz.

Am Ende der Fahnenstange hat jede Dienstleistung des Staates ein Preisschild. Denn der Staat besitzt kein eigenes Geld und so zahlt die Rechnung für alle staatlichen Leistungen schlussendlich in den meisten Fällen der Mittelstand über eine saftige Steuerrechnung. Leider wurde der Ruf nach dem Staat in den vergangenen beiden Pandemiejahren nicht etwa kleiner, sondern immer noch grösser. So forderten beispielsweise einige Skigebiete aufgrund des Schneemangels im Dezember bereits wieder staatliche Unterstützung, obwohl diese Situation klar in die Sparte unternehmerisches Risiko gehört. Es gibt viele weitere grosse Herausforderungen, welche von der linken Seite mit dem immer gleichen Rezept angegangen werden sollen: mehr Staat, mehr Regulierung und mehr Beamte. Es liegt also viel Arbeit vor uns.



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